Probenwochenende Seiml-Hof

¡Hola!, salut, ciao und hallo, lieber Romanistik-Chor!

Ich bin`s, euer Ohrwurm. Wie ihr sicher schon gemerkt habt, fühlen ich und meine Freunde uns gerade sau- äh… wurmwohl in eurem Kopf. Kein Wunder, nach diesem intensiven Probenwochenende. Ihr habt ja gar nicht mehr genug bekommen!

Mit der Anreise habt ihr es irgendwie nicht so; da haben schon wieder ein paar Autos gezickt. Aber erstmal auf dem Seiml-Hof angekommen, stand einem genialen Wochenende nichts mehr im Wege. Überwiegend schönes Wetter, eine lehrreiche Führung über den nachhaltigen Biobauernhof und hervorragende Verpflegung haben die Proben bestens eingerahmt. Auch abends durften wir dabei sein, wenn ihr das Repertoire des letzten Semesters durchgesungen und euch am Lagerfeuer oder beim Tanzen gewärmt habt. Der Naturlehrpfad war für uns Ohrwürmer besonders spannend: Wie oft wird man schon auf einer Waldbühne vorgetragen? Oder hallt als Echo von den Bergen wieder?

War jedenfalls eine coole Zeit mit euch; ich denke wir bleiben noch länger… und kommen immer gerne wieder.🙂

Bis bald, euer Ohrwurm!

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Wer Lust hat, lernt , nicht nur mit Tönen zu jonglieren.

Nicht nur wir freuen uns über eine Massage...

Nicht nur wir freuen uns über eine Massage.

Probe auf der Waldbühne

Der Frauen-Chor auf der Waldbühne

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Unsere Chorreise nach Modena, Italien

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Vereinte Chöre: Romanistik-Chor München und Coro Luigi Gazzotti di Modena

„Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit.“

Henry Wadsworth Longfellow (1807-1882)

Welch weise Worte! Ein italienischer Chor trifft zum ersten Mal in der Chiesa San Bartolomeo in Modena auf einen deutschen Gastchor. Keine Viertelstunde später fließen die ersten gemeinsamen Klänge durch das Kirchenschiff, als wären sie schon immer eins gewesen.

Diese ersten Momente der Probe werden sowohl dem Coro Luigi Gazzotti als auch uns noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Einsingen

Aufwärmen und Einsingen

Drei Tage lang sangen wir uns in einer sprachlichen Mischung aus Deutsch, Italienisch und Englisch zusammen ein, probten die gemeinsamen Stücke für das Konzert und lernten uns kennen. Daneben blieb Zeit, Modena bei einer Stadtführung zu entdecken und die Gemälde in der Galleria Estense zu bewundern. Im bezaubernden Teatro Comunale Luciano Pavarotti folgten wir den Spuren des berühmten Sängers und durften einen Blick in das Atelier werfen, das für seine Bühnenmalerei berühmt ist. Das Museo della Figurina ließ die Herzen eifriger Panini-Bildchen-Sammler höher schlagen, während Naturliebhaber im Parco Giardino Ducale Estense die Seele baumeln lassen konnten.

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Der Dom von Modena

Natürlich kamen auch Pasta, Pizza und Gelato nicht zu kurz… Inspiriert von der kulinarischen Vielfalt veranstalteten wir am Samstag nach dem herzlichen Empfang, der uns im Rathaus bereitet wurde, in der Markthalle Mercato Albinelli einen Flashmob und luden zum Konzert ein. Sicher trug auch die Live-Show des italienischen Fernsehsenders TRC, bei der unsere Chorleiterin Katharina, die Dirigentin des Coro Luigi Gazzotti, Giulia, und Iris Faigle vom DaF-Institut zum Interview geladen waren, dazu bei, dass wir unser Konzert in einer voll besetzten Kirche geben durften. Zuerst präsentierte jeder Chor eine Auswahl aus dem eigenen Repertoire. Die Stücke der „vereinten Chöre“ bildeten für uns den Höhepunkt und krönenden Abschluss der Reise. Jeder hatte unter anderem Opernchöre der eigenen Muttersprache zum gemeinsamen Programm beigesteuert. So trällerten die Damen den „Chor der Spinnerinnen“ aus Wagners Oper „Der fliegende Holländer“ und das Finale bildete Verdis „Va pensiero“ aus der Oper „Nabucco“, das vielstimmig durch die Kirche wogte: Gänsehaut-Momente und der Beginn einer – nicht nur musikalischen – Freundschaft!

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Anschließend ließen wir bei einem gemeinsamen Essen mit unseren italienischen Gastgebern die „Chorbegegnung“ ausklingen und traten am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein die Heimreise an. Glücklicherweise wurde sie nicht – wie die Hinfahrt – von einer Autopanne unterbrochen. Wobei auch der unplanmäßige Aufenthalt in Brixen sein Gutes hatte: Wann gibt man sonst schon ein Konzert auf dem Autohof?

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Bayerische Gesangseinlage bei der Feier nach dem Konzert

Liebe Giulia, lieber Coro Luigi Gazzotti, wir danken euch für die gemeinsamen Tage, eure Herzlichkeit und alles, was wir voneinander lernen durften. Ein großes Dankeschön geht auch an Iris Faigle, die uns mit Kräften bei der Organisation unterstützt hat, an unsere Gastfamilien und an alle, die zur Finanzierung und zum Gelingen dieser Chorbegegnung beigetragen haben.

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Andiamo in Italia!

Nach unseren beiden – überwältigend gut besuchten – Frühjahrskonzerten, gestärkt durch die begeisterten Rückmeldungen und ein paar Tage Semesterpause machen wir uns nun auf unsere lang ersehnte Italienreise!
Am Mittwoch steigen wir früh morgens in den Bus nach Modena. Dort werden wir ein paar Tage intensiv mit dem Coro Luigi Gazzotti proben und ein gemeinsames deutsch-italienisches Programm einstudieren. Am Samstag, 2. April, gibt es ein Begegnungs-Konzert in der Chiesa di San Bartolomeo di Modena.
Sogar das Fernsehen ist dabei! Neben einem Probenmittschnitt ist unsere Chorleiterin zum Live-Interview ins Fernsehstudio eingeladen und übt daher schon fleißig italienisch…
Außerdem gibt es einen offiziellen Empfang im Rathaus von Modena. Die gesamte Reise steht unter Schirmherrschaft des deutschen Konsulats in Mailand:

http://www.italien.diplo.de/Vertretung/italien/de/03-mailand/06-kultur/Kulturelle__Veranstaltungen.html

Wir sind stolz und gespannt auf diese Woche – VIVA ITALIA!

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Jetzt wird geOpert! – Konzerte am 3. und 6. März

Endlich ist es soweit: das Wintersemester nähert sich seinem Ende, der Frühling steht vor der Tür und damit auch unsere Konzerte zum Semesterabschluss. Diesmal haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht und uns an die großen Opernchöre gewagt: Wagners Brautlied, Verdis Gefangenenchor, Bizets Habanera und einiges mehr. Und wie immer haben wir viele kleine und große Schätze aus dem bunten Repertoire der romanischen Sprachen im Programm… lasst euch überraschen! Dazu gibt es Stücke im kleinen Ensemble, Solo-Partien und professionelle Klavierbegleitung (Pianistin: Juliana Blank).
Natürlich singen wir als Romanistik-Chor alle Stücke in Originalsprache – und lassen auch das deutsche Liedgut nicht ganz aus. Wer hat zum Beispiel schon einmal „Die Gedanken sind frei“ im 5/4-Takt gehört? Gibt es! Und lässt einen nicht kalt, das können wir euch versprechen.

  • Do, 3. und So, 6. März
  • Großer Saal der KSStV-Alemannia, Kaulbachstr. 20
  • Beginn 19 Uhr
  • Einlass ab 18.30 Uhr
  • Eintritt frei! (Um Spenden wird gebeten)

Wir freuen uns, wenn ihr an einem der Abende vorbeischaut, wenn es heißt:

Der Romanistik-Chor – Jetzt wird geOpert!

WS_15/16_Konzertplakat

 

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Unser Jahr 2015 – Merci pour la musique!

GlühweinDas Jahr neigt sich dem Ende zu, und auch der Romanistik-Chor blickt auf ereignisreiche und wunderbar musikalische 12 Monate zurück. Hier ein kleiner Rückblick – Fotos zu allen Ereignissen findet ihr in unserer Bilder-Galerie.

2015: Ein Jahr, in dem wir unsere Mitgliederzahl verdoppelt, unser Repertoire um spannende Stücke mit bis zu 8 verschiedenen Stimmen erweitert und hochtrabende Pläne geschmiedet haben. Und ein weiteres Jahr, in dem wir mit der richtigen Dosis aus Ehrgeiz, Leidenschaft und ganz viel Spaß unsere Mission weiter vorangetrieben haben: romanische Sprachen singend erkunden und feiern.

Im Frühjahr durften wir uns über einen berstend vollen Saal bei unserem Semesterkonzert in der KSStV Alemannia freuen. „Viva la musica“ – das Motto des Konzerts, ließ uns die romanisch-sprachige Musik aller Epochen mit einer entschiedenen Portion Selbstironie in allen Varianten besingen, im Tutti, im A-Cappella-Ensemble und mit  instrumentalen Beiträgen. Danke dafür!

Im Frühsommer verbrachten wir mit der neuen Semester-Truppe ein sonniges Probenwochenende im Kloster Ochsenhausen. Was wir dort erarbeiteten, wollten wir diesmal allerdings auf eine etwas andere Weise zu Gehör bringen. Von der überwältigenden Anzahl schutzsuchender Geflüchteter in München beeindruckt nahmen wir Kontakt mit den Erstaufnahmestellen auf und durften in der McGraw-Kaserne und gleich zweimal in der Bayern-Kaserne auftreten. Bei diesen Konzerten der anderen Art wurde wieder einmal klar: Musik, Rhythmus, Melodie und ein herzliches Lachen sind die universellen Sprachen zwischen allen Menschen dieser Welt. Eine Welt, die plötzlich ganz klein wird. Auch wenn die wenigsten Flüchtlinge aus romanischsprachigen Ländern kommen – die Botschaft war klar und es wurde so viel mitgesungen, mitgeredet, umarmt und gelacht wie bei sonst keinem anderen Konzert. Die einzigartigen Begegnungsmomente prägen uns bis heute. Besonders gerührt waren wir von einer Gruppe Flüchtlingskinder, die sich mit eingeübten deutschen Liedern bei uns bedankten und von zwei albanischen Studenten, die im Anschluss an unseren Auftritt für eine Weile unsere Proben besuchten.

Abgeschlossen wurde das Sommersemester wie üblich mit der Umrahmung der Absolventenverabschiedung im Institut für Romanistk der LMU im Juli.

Im Oktober ging es nicht nur musikalisch frisch los, auch im Management trafen wir ein paar wichtige Entscheidungen: Ab jetzt wird der Chor von einem grandiosen Orga-Team organisiert und als eingetragener Verein mit Vorstand und Geschäftsführung gegründet. Außerdem werden wir dem LandesChorVerband Bayern beitreten und unsere erste Auslandsreise in Angriff nehmen: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. 2016 geht es nach Modena, um dort gemeinsam mit dem famosen Coro Luigi Gazzotti ein Programm der italienischen und deutschen Opern-Literatur zu erarbeiten und innerhalb eines Begegnungskonzertes aufzuführen. Wir sind gespannt und proben schon jetzt eifrig Wagner, Verdi und viel mehr.

Um dem teilweise sehr anspruchsvollen Programm gleich einen ordentlichen Anschub zu geben, trafen wir uns Ende November zum Probenwochenende, diesmal auf dem idyllisch-verschneiten Berghof Agatharied. Neben der intensiven Probenarbeit kam der Genuss an diesem Wochenende nicht zu kurz. Sagenhaft gutes Essen, selbst angebaut und zubereitet von den herzlichen Gastgebern, wilde Schneeballschlachten im frisch gefallenen Schnee, märchenhaftes Alpenpanorama, endlose Massage-Sessions und heiße Tanznächte. Und drei eigensinnige Esel auf der Wiese für alle weiteren Streichelbedürfnisse. Nachdem dieses Semester wieder viele neue SängerInnen zu uns gestoßen sind, bot das Probenwochenende auch eine schöne Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen.

Pünktlich zu Weihnachten war es so weit: die Vereinsgründung! Die Unterzeichnung der Satzung und die Wahl des Vorstandes wurden selbstverständlich hochoffiziell begangen, unter Anwesenheit der Chormitglieder, zu den feierlichen Klängen der „Ode an die Freude“, mit viel Sekt, allerlei Leckereien und wilden Wichtelgeschenken. Ab jetzt vertreten Katharina Ritschel, Franziska Spohr, Simon Warta, Sophia Grundner-Culenmann und Andreas Tittert unseren Verein und werden sich in Zusammenarbeit mit den Helfern aus dem Chor um alle organisatorischen Aufgaben kümmern.

Derart beflügelt trafen wir uns schon am darauffolgenden Abend wieder, um Besucher der Christkindlmärkte in der Innenstadt mit erlesenen Weihnachtsliedern aus aller Herren Länder zu beglücken. Ausgehend vom Weißenburger Platz, über das Sendlinger Tor bis zum Marienplatz hatten wir schnell ein gut gelauntes, internationales Publikum zusammen, das sich über unsere deutschen, italienischen, französischen, spanischen und ja, auch portugiesischen (ausnahmsweise sogar englischen) Weihnachtslieder sichtlich freute. Lustig war auch unsere spontane Darbietung in der S-Bahn: Handys wurden gezückt, Filmchen gedreht, Selfies gemacht. Und wir, wir wissen nun, dass „Tourdion“ exakt so lange dauert, wie die S-Bahn-Fahrt vom Isartor zum Marienplatz.

Nach all diesen Aktivitäten gönnen wir uns nun zwei Wochen erholsame Weihnachtsferien und freuen uns schon auf ein erlebnisreiches Jahr 2016, in dem wir uns auf zu unseren römischen Wurzeln machen werden. Ab jetzt also: „Viva Italia!“

Wir wünschen euch ein gesegnetes neues Jahr und freuen uns, wenn ihr zahlreich auf unser Konzert im März 2016 kommt – oder im neuen Semester mal bei einer Probe vorbeischaut.
Es wird sich lohnen🙂

 

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Startschuss für das neue Semesterprojekt!

Vergangenen Mittwoch sind wir mit der ersten Probe des Semesters in unsere neue Projektphase gestartet!
Mit ein bisschen Opern-Schmalz und Impro-Spaß haben wir gleich schon mal begonnen, uns auf die geplante Italienreise und das Programm fürs Semesterkonzert vorzubereiten.
Besonders freuen wir uns über die vielen tollen neue Stimmen! Wenn ihr noch dabei sein wollt kommt sobald wie möglich zu einer nächsten Probe und meldet euch unter Romanistik.Chor@gmail.com!

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Neue Probenphase: Es geht nach Italien!

In nur einer Woche geht das neue Semester los – und damit auch eine neue Probenphase des Romanistik-Chors. Kommt zahlreich!

Dieses Semester gibt etwas ganz besonderes: unsere erste gemeinsame Chorfahrt nach Italien! Im März 2016 werden wir den Corale Gazzotti in Modena besuchen und wenn alles klappt, dort ein gemeinsames deutsch-italienisches Opernchor-Programm aufführen.

Und auch für dieses Projekt suchen wir natürlich viele tolle MitsängerInnen, neue und alte Gesichter. Egal was ihr sonst so tut und treibt und wer ihr seid, wenn ihr Sprachen und die Musik liebt, fühlt euch eingeladen! Ab dem 14. Oktober geht es los. Voraussichtlich immer mittwochs von 19 Uhr – 21 Uhr in Raum B206 im LMU Hauptgebäude. Aber schaut unbedingt auf unsere homepage/ facebook page für updates.

Dieses Semester gibt es auch wieder ein ordentliches Semesterkonzert mit buntem Programm und wie immer ein kleines Weihnachtskonzert – vielleicht auch 2…
Außerdem steht das Datum für unser Probenwochenende schon fest: vom 27. – 29. November geht’s diesmal auf den idyllischen Berggasthof in Agatharied. Unbedingt schon mal freihalten, es wird sicher wieder die pure Bella Vita!

Also meldet euch bei uns unter romanistik.chor@gmail.com und kommt zur ersten Probe!

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